Erasmus+ Schule

Auf einen Blick

Was wird gefördert:

Auslandsaufenthalte zu Lernzwecken für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und pädagogisches Personal, europäische Zusammenarbeit von Organisationen und Einrichtungen im Bereich schulische und vorschulische Bildung.

Wer wird gefördert:

Juristische Personen, insbesondere Schulen und Kindertagesstätten, aber z.B. auch Kommunen, Kreise, Vereine und Träger aus dem Bildungsbereich.

Wie wird gefördert:

Zuschuss. Zuschüsse in den Leitaktionen 1 und 2 werden in der Regel als Pauschalen und Tagessätze gewährt.

Beratung

Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz
Nationale Agentur Erasmus+ Schulbildung (PAD)

Graurheindorfer Straße 157
53117 Bonn

Fon: +49 (0) 800 372 7687
Kontakt: PAD

Die Details

Ziele


Allgemeine Ziele:

  • Unterstützung der bildungsbezogenen, beruflichen und persönlichen Entwicklung von Menschen
  • Förderung von nachhaltigem Wachstum, hochwertiger Beschäftigung und sozialem Zusammenhalt sowie die Anregung von Innovationen in Europa
  • Stärkung der europäischen Identität und des bürgerschaftlichen Engagements

Teilbereiche:

  • Allgemeine und berufliche Bildung (Erwachsenen- und Berufsbildung, Hochschul- und Schulbildung)
  • Jugend
  • Sport


    Spezifisches Ziel im Bereich Schule:

    • Förderung der Lernmobilität von Einzelpersonen und Gruppen im Bereich der Schulbildung

    Leitaktionen:

    • Die Ziele werden in den Teilbereichen mittels dreier Leitaktionen verfolgt.
    • Leitaktion 1: Lernmobilität
    • Leitaktion 2: Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Einrichtungen
    • Leitaktion 3: Unterstützung der Politikentwicklung und der politischen Zusammenarbeit
    • Darüber hinaus werden in den Bereichen der allgemeinen und beruflichen Bildung sogenannte Jean-Monnet-Maßnahmen unterstützt

    Förderfähige Maßnahmen


    Leitaktion 1 (Lernmobilität):

    • Lernmobilität von Schülerinnen und Schülern sowie Schulpersonal
    • Lernmobilität kann mit virtuellem Lernen und Maßnahmen wie Fremdsprachenförderung, vorbereitenden Besuchen, Schulungen und Formen der virtuellen Arbeit einhergehen

    Leitaktion 2 (Zusammenarbeit zwischen Organisationen):

    • Themenbezogene Kooperationspartnerschaften, einschließlich kleinerer Partnerschaften (z.B. in den Themenfeldern digitaler und grüner Wandel, Inklusion und Partizipation)
    • Exzellenzpartnerschaften (Netzwerke von Einrichtungen mit dem Ziel Exzellenz zu fördern, im Schulbereich insbesondere Erasmus+ Lehrkräfteakademien)
    • Innovationspartnerschaften (Partnerschaften mit dem Ziel Innovation, Modernisierung und Kreativität zu fördern)
    • Anwendungsfreundliche Onlineplattformen


    Leitaktion 3 (politische Zusammenarbeit):

    • Umsetzung der bildungspolitischen Agenda der EU
    • Maßnahmen, die die Qualität, Transparenz und Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen verbessern
    • Politischer Dialog mit Interessenträgern

    Jean-Monnet-Maßnahmen:

    • Förderung von Lehre, Lernen, Forschen und Debatten zu Angelegenheiten der europäischen Integration 
    • Im Bereich Schule werden Ausbildungsmodule an Einrichtungen der Erst- und Weiterbildung von Lehrkräften gefördert

    Förderung


    Budget:

    • Das Gesamtbudget beträgt 26,27 Mrd. Euro

    Teilbudgets:

    • Allgemeine und berufliche Bildung: 21,8 Mrd. Euro (83 %)
    • Jugend: 2,7 Mrd. Euro (10,3 %)
    • Sport: 499 Mio. Euro (1,9 %)
    • Betriebskosten der nationalen Agenturen und Programmunterstützung


    Förderung und Ko-Finanzierung:

    • Gefördert wird in aller Regel in Form von Zuschüssen
    • Die konkrete Förderhöhe variiert. Die Förderung erfolgt in den Leitaktionen 1 und 2 (Lernmobilität und Kooperationsprojekte) üblicherweise als Pauschale oder Tagessatz. Die Pauschale kann sich z.B. an der Aufenthaltsdauer und den Lebenshaltungskosten am Durchführungsort bemessen.
    • Förderhöhe und Finanzierungsmodalitäten anderer Aufrufe können auch Ko-Finanzierungsraten (d.h. Eigenanteile) vorsehen. Die genauen Bestimmungen können den jeweiligen Aufrufen entnommen werden.

    Antragsberechtigte


    Antragsberechtigte:

    • Antragsberechtigt sind grundsätzlich juristische Personen, insbesondere Schulen und Kindertagesstätten, aber z.B. auch Kommunen, Kreise, Vereine oder Verbände aus dem Bildungsbereich.
    • Die genauen Bestimmungen zu den Antragsberechtigten sind den jeweiligen Förderaufrufen zu entnehmen.


    Teilnahmeberechtigte Länder:

    • EU-Mitgliedstaaten
    • Assoziierte Drittstaaten (z.B. Island, Norwegen, Türkei)

    Beantragung


    Arbeitsprogramme:

    • Die EU-Kommission verabschiedet jährliche Arbeitsprogramme
    • In den Arbeitsprogrammen werden die geplanten Aufrufe und Mittelzuweisungen dargelegt
    • Das Arbeitsprogramm 2022 ist veröffentlicht


    Antragstellung:

    • Aufrufe werden über das EU Funding & Tenders Portal veröffentlicht
    • Zur Antragstellung wird eine Registrierung im EU Funding & Tenders Portal benötigt
    • Antragstellende Institutionen benötigen eine mehrstellige Identifikationsnummer, den sogenannten „Participant Identification Code“ (kurz: PIC)
    • Projekte sollen grundsätzlich einen europäischen Mehrwert generieren (u.a. transnationale Dimension, Synergien mit nationalen, regionalen oder lokalen Programmen sowie einen Beitrag zu den Transparenz- und Anerkennungsinstrumenten der EU im Bildungsbereich)

    Weitere Informationen


    Rechtsgrundlage:

    Eur-Lex Datenbank: Verordnung (EU) 2021/817

    Website: EU-Kommission

    Arbeitsprogramm:

    Funding & Tenders Portal: Erasmus+ Dokumente

    Website: EU-Kommission

    Programmwebsites:

    Programmwebsite der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA)

    Website: EACEA

    Programmwebsite des Pädagogischen Austauschdiensts der Kultusministerkonferenz, Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich (PA)

    Website: PA


    Verwaltung:

    Erasmus+ wird von der EU-Kommission direkt verwaltet. Die Umsetzung erfolgt teilweise unmittelbar durch die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA). Teile von Erasmus+ in den Bereichen Bildung und Jugend werden hingegen durch nationale Agenturen umgesetzt. Erasmus+ Sport wird ausschließlich durch EACEA umgesetzt.

    In Deutschland gibt es insgesamt vier nationale Agenturen:

    • Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BiBB)
    • Nationale Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im Akademischen Austauschdienst (NA-DAAD)
    • Jugend für Europa, Nationale Kontaktstelle Erasmus+ Jugend und Solidaritätskorps (JfE)
    • Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz, Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich (PA)

    Die nationalen Agenturen beraten umfassend zu den Fördermöglichkeiten im Programm.

    Letzte Aktualisierung: 22.08.2022

    Weitere Service-Angebote

    EUROPA INFOS RUHR

    Der RVR informiert zu Aufrufen und Beteiligungsmöglichkeiten in der EU.

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    FÖRDERMITTELBILANZIERUNG

    Der RVR bilanziert die EU-Fördermittel für die Region, die Städte und Kreise.

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    ANSPRECHPERSONEN

    Der RVR hält Ansprechpersonen für Europa und Städtepartnerschaften vor.

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    EU-geförderte Projekte

    Der RVR hält eine exemplarische Auswahl EU-geförderter Projekte vor.

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    Andrea Höber

    Andrea Höber
    Referatsleiterin und EU-Beauftragte
    Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
    hoeber@rvr.ruhr
    +49 (0) 201 2069 6362
    Kronprinzenstraße 6 45128 Essen

    Victoria Krebber

    Victoria Krebber
    Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
    krebber@rvr.ruhr
    +49 (0) 201 2069 248
    Kronprinzenstraße 6 45128 Essen

    Christoph Sebald

    Christoph Sebald
    Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
    sebald@rvr.ruhr
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    Kronprinzenstraße 6 45128 Essen