Erasmus+ Jugend

Auf einen Blick

Was wird gefördert:

Lernmobilität von Individuen und Gruppen, die Zusammenarbeit von Organisationen und Einrichtungen sowie die politische Zusammenarbeit im Bereich Jugend.

Wer wird gefördert:

Juristische Personen, also z.B. Kommunen, Kreise, Vereine, Verbände und Einrichtungen aus dem Jugendbereich.

Wie wird gefördert:

Zuschuss, Preisgelder und Vergaben. Zuschüsse in den Leitaktionen 1 und 2 werden in der Regel als Pauschalen und Tagessätze gewährt. Einzelne Aufrufe weisen auch Ko-Finanzierungssätze mit Eigenanteilen auf.

Beratung

Jugend für Europa, Nationale Kontaktstelle Erasmus+ Jugend und Solidaritätskorps (JfE)
Godesberger Allee 142-148
53175 Bonn

Fon: +49 (0) 228 950 622 0
Kontakt: JfE

Die Details

Ziele


Allgemeine Ziele:

  • Unterstützung der bildungsbezogenen, beruflichen und persönlichen Entwicklung von Menschen
  • Förderung von nachhaltigem Wachstum, hochwertiger Beschäftigung und sozialem Zusammenhalt sowie die Anregung von Innovationen in Europa
  • Stärkung der europäischen Identität und des bürgerschaftlichen Engagements

Teilbereiche:

  • Allgemeine und berufliche Bildung (Erwachsenen- und Berufsbildung, Hochschul- und Schulbildung)
  • Jugend
  • Sport


      Spezifische Ziele im Bereich Jugend:

      • Förderung der nichtformalen und informellen Lernmobilität und der aktiven Teilhabe junger Menschen

      Leitaktionen:

      • Die Ziele werden in den Teilbereichen mittels dreier Leitaktionen verfolgt
      • Leitaktion 1: Lernmobilität
      • Leitaktion 2: Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Einrichtungen
      • Leitaktion 3: Unterstützung der Politikentwicklung und der politischen Zusammenarbeit

      Förderfähige Maßnahmen


      Leitaktion 1 (Lernmobilität):

      • Lernmobilität von jungen Menschen und Personal im Jugendbereich
      • Jugendaktivitäten
      • Aktivitäten im Rahmen von DiscoverEU und DiscoverEU Inklusion (Reisegutscheine für 18-jährige)
      • Lernmobilität kann mit virtuellem Lernen, Fremdsprachenförderung, vorbereitenden Besuchen, Schulungen und Formen der virtuellen Zusammenarbeit einhergehen
      • Für Personen, die nicht an einer Lernmobilität teilnehmen können, kann diese durch virtuelles Lernen ersetzt werden

      Leitaktion 2 (Zusammenarbeit zwischen Organisationen):

      • Kooperationspartnerschaften, einschließlich kleineren Partnerschaften
      • Innovationspartnerschaften (Partnerschaften mit dem Ziel innovative Verfahren zu entwickeln)
      • Anwendungsfreundliche Onlineplattformen


      Leitaktion 3 (politische Zusammenarbeit):

      • Umsetzung der jugendpolitischen Agenda der EU, einschließlich der Förderung transnationaler Netzwerke von Vereinen und Verbänden im Jugendbereich („Die europäische Jugend vereint“, Ziel ist u.a. die Befassung mit den EU-Jugendzielen und dem EU-Jugenddialog)
      • Maßnahmen, die die Qualität, Transparenz und Anerkennung von Kompetenzen und Qualifikationen verbessern
      • Politischer Dialog mit Interessenträgern, insbesondere Umsetzung des EU-Jugenddialogs

      Förderung


      Budget:

      • Das Gesamtbudget beträgt 26,27 Mrd. Euro

      Teilbudgets:

      • Allgemeine und berufliche Bildung: 21,8 Mrd. Euro (83 %)
      • Jugend: 2,7 Mrd. Euro (10,3 %)
      • Sport: 499 Mio. Euro (1,9 %)
      • Betriebskosten der nationalen Agenturen und Programmunterstützung


      Förderung und Ko-Finanzierung:

      • Gefördert wird in aller Regel in Form von Zuschüssen
      • Die konkrete Förderhöhe variiert. Die Förderung erfolgt in den Leitaktionen 1 und 2 (Lernmobilität und Kooperationsprojekte) üblicherweise als Pauschale oder Tagessatz. Die Pauschale kann sich z.B. an der Aufenthaltsdauer und den Lebenshaltungskosten am Durchführungsort bemessen.
      • Förderhöhe und Finanzierungsmodalitäten anderer Aufrufe können auch Ko-Finanzierungsraten (d.h. Eigenanteile) vorsehen. Die genauen Bestimmungen können den jeweiligen Aufrufen entnommen werden.

      Antragsberechtigte


      Antragsberechtigte:

      • Antragsberechtigt sind grundsätzlich juristische Personen, also z.B. Kommunen, Kreise, Vereine, Verbände und Einrichtungen aus dem Jugendbereich.
      • Die genauen Bestimmungen zu den Antragsberechtigten sind den jeweiligen Förderaufrufen zu entnehmen.


      Teilnahmeberechtigte Länder:

      • EU-Mitgliedstaaten
      • Assoziierte Drittstaaten (z.B. Island, Norwegen, Türkei)

      Beantragung


      Arbeitsprogramme:

      • Die EU-Kommission verabschiedet jährliche Arbeitsprogramme
      • In den Arbeitsprogrammen werden die geplanten Aufrufe und Mittelzuweisungen dargelegt
      • Das Arbeitsprogramm 2022 ist veröffentlicht.


      Antragstellung:

      • Aufrufe werden über das EU Funding & Tenders Portal veröffentlicht
      • Zur Antragstellung wird eine Registrierung im EU Funding & Tenders Portal benötigt
      • Antragstellende Institutionen benötigen eine mehrstellige Identifikationsnummer, den sogenannten „Participant Identification Code“ (kurz: PIC)
      • Projekte sollen grundsätzlich einen europäischen Mehrwert generieren (u.a. transnationale Dimension, Synergien mit nationalen, regionalen oder lokalen Programmen sowie einen Beitrag zu den Transparenz- und Anerkennungsinstrumenten der EU im Bildungsbereich)

      Weitere Informationen


      Rechtsgrundlage:

      Eur-Lex Datenbank: Verordnung (EU) 2021/817

      Website: EU-Kommission

      Arbeitsprogramm:

      Funding & Tenders Portal: Erasmus+ Dokumente

      ​​​​​​​Website: EU-Kommission

      Programmwebsites:

      Programmwebsite der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA)

      Website: EACEA

      Programmwebsite Jugend für Europa, Nationale Kontaktstelle Erasmus+ Jugend und Solidaritätskorps (JfE)

      Website: JfE


      Verwaltung:

      Erasmus+ wird von der EU-Kommission direkt verwaltet. Die Umsetzung erfolgt teilweise direkt durch die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA). Teile von Erasmus+ in den Bereichen Bildung und Jugend werden hingegen durch nationale Agenturen umgesetzt. Erasmus+ Sport wird ausschließlich durch EACEA umgesetzt.

      In Deutschland gibt es insgesamt vier nationale Agenturen:

      • Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BiBB)
      • Nationale Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im Akademischen Austauschdienst (NA-DAAD)
      • Jugend für Europa, Nationale Kontaktstelle Erasmus+ Jugend und Solidaritätskorps (JfE)
      • Pädagogischer Austauschdienst der Kultusministerkonferenz, Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich (PA)

      Die nationalen Agenturen beraten umfassend zu den Fördermöglichkeiten im Programm.

      Letzte Aktualisierung: 14.07.2022

      Weitere Service-Angebote

      EUROPA INFOS RUHR

      Der RVR informiert zu Aufrufen und Beteiligungsmöglichkeiten in der EU.

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      FÖRDERMITTELBILANZIERUNG

      Der RVR bilanziert die EU-Fördermittel für die Region, die Städte und Kreise.

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      ANSPRECHPERSONEN

      Der RVR hält Ansprechpersonen für Europa und Städtepartnerschaften vor.

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      EU-geförderte Projekte

      Der RVR hält eine exemplarische Auswahl EU-geförderter Projekte vor.

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      Andrea Höber

      Andrea Höber
      Referatsleiterin und EU-Beauftragte
      Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
      hoeber@rvr.ruhr
      +49 (0) 201 2069 6362
      Kronprinzenstraße 6 45128 Essen

      Victoria Krebber

      Victoria Krebber
      Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
      krebber@rvr.ruhr
      +49 (0) 201 2069 248
      Kronprinzenstraße 6 45128 Essen

      Christoph Sebald

      Christoph Sebald
      Europäische und regionale Netzwerke Ruhr
      sebald@rvr.ruhr
      +49 (0) 201 2069 350
      Kronprinzenstraße 6 45128 Essen