CERV

Auf einen Blick

Was wird gefördert:

Werte der Europäischen Union, Gleichstellung, Anti-Diskriminierung, Kinderrechte, Bürgerbeteiligung, Geschichtsbewusstsein, Gewaltprävention, Opferschutz, Städtepartnerschaften und Städtenetzwerke.

Wer wird gefördert:

Juristische Personen, also z.B. Kommunen, Kreise, Vereine und Verbände, auch Bildungseinrichtungen, Forschungsinstitute, Stiftungen, Gewerkschaften und NGOs.

Wie wird gefördert:

Zuschuss, Preise und Vergaben. Grundsätzlich Ko-Finanzierungsrate von 90% oder Pauschalförderung. Üblicherweise werden Projektpartner benötigt.

Beratung

Kontaktstelle CERV Deutschland
Irmintrudisstraße 17
53111 Bonn

+49 (0) 228 965 00 296
Kontakt: CERV Deutschland

Die Details

Ziele


Allgemeine Ziele:

  • Das Förderprogramm CERV zielt auf die Stärkung europäischer Rechte und Werte ab.
  • Es fördert die Weiterentwicklung einer rechtebasierten, offenen und demokratischen Gesellschaft, insbesondere durch die Stärkung bürgerschaftlicher und demokratischer Teilhabe.


Aktionsbereiche:

  • Werte der Union: Projekte zum Schutz und zur Förderung von Unionswerten
  • Gleichstellung, Rechte und Geschlechtergleichstellung: Projekte im Bereich Gleichstellung, Nicht-Diskriminierung, Gleichstellung der Geschlechter, Kinderrechte oder Datenschutz
  • Bürgerbeteiligung und Teilhabe: Projekte im Bereich Bürger*innenbeteiligung, europäisches Geschichtsbewusstsein, Städtepartnerschaften und Städtenetzwerke
  • Daphne: Projekte im Bereich Gewaltprävention, geschlechterspezifische Gewalt, Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie Opferschutz

Maßnahmen


Maßnahmen (Auszug):

  • Sensibilisierung, Förderung und Verbreitung von Informationen
  • gegenseitiges Lernen und Austausch bewährter Verfahren
  • analytische und Überwachungstätigkeiten, z.B. Erhebung von Daten und Statistiken, Studien
  • Schulungen
  • Entwicklung und Pflege von Instrumenten der Informations- und Kommunikationstechnologie
  • Unterstützung von Organisationen der Zivilgesellschaft und gemeinnützigen Akteuren
  • Steigerung des Bewusstseins der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere junger Menschen, für die Kultur, das Kulturerbe, die Identität und die Geschichte Europas
  • Begegnungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger verschiedener Nationalitäten und aus unterschiedlichen Kulturen durch Ermöglichung der Teilnahme an städtepartnerschaftlichen Aktivitäten und Projekten der Zivilgesellschaft
  • europäische Städtenetzwerke
  • technische und organisatorische Unterstützung bei Bürgerinitiativen

Förderung


Budget:

  • Gesamtbudget: 1,44 Mrd. Euro

Teilbudgets:

  • Die 1,44 Mrd. Euro verteilen sich wie folgt auf die vier Aktionsbereiche:
    • Werte der Union: 641,4 Mio. Euro
    • Gleichstellung, Rechte und Geschlechtergleichstellung: 201,970 Mio. Euro
    • Bürgerbeteiligung und Teilhabe: 366,4 Mio. Euro
    • Daphne: 151,368 Mio. Euro
  • Hinzu kommt eine Flexibilitätsreserve von 80 Mio. Euro.
  • Es gibt keine fixe Zuweisung für Deutschland. Projektvorschläge stehen im gesamteuropäischen Wettbewerb. Es erfolgt eine Förderung der besten Ideen.


Ko-Finanzierung:

  • Im Aktionsbereich Bürgerbeteiligung und Teilhabe erfolgt die Förderung in der Regel als Pauschalbetrag.
  • In den anderen Aktionsbereichen beträgt die Ko-Finanzierungsrate in der Regel 90%.

Antragsberechtigte


Antragsberechtigte:

  • Antragsberechtigt sind grundsätzlich alle juristischen Personen, also z.B. Kommunen, Kreise, Vereine, Verbände, Stiftungen, Gewerkschaften, Bildungs- und Forschungseinrichtungen.
  • Grundsätzlich nicht antragsberechtigt sind Einzelpersonen und Unternehmen, die einen wirtschaftlichen Zweck verfolgen.
  • In einzelnen Aufrufen können gewinnorientierte Unternehmen an einer Projektpartnerschaft teilnehmen, allerdings nicht als Koordinator. 
  • Die genauen Bestimmungen zu den Antragsberechtigten sind den jeweiligen Förderaufrufen zu entnehmen.

Zielgruppen:

  • Insbesondere unterstützt das Programm Organisationen der Zivilgesellschaft und andere Akteure auf lokaler, regionaler, nationaler und transnationaler Ebene.


Teilnahmeberechtigte Länder:

  • EU-Mitgliedstaaten
  • Assoziierte Drittstaaten

Beantragung


Arbeitsprogramme:

  • Die EU-Kommission verabschiedet mehrjährige Arbeitsprogramme, in denen die geplanten Aufrufe, deren Prioritäten und die jeweiligen Mittelzuweisungen festgelegt werden.
  • Das Arbeitsprogramm 2023–2024 ist veröffentlicht.

Antragstellung:

  • Aufrufe werden über das EU Funding & Tenders Portal veröffentlicht.
  • Zur Antragstellung wird eine Registrierung im EU Funding & Tenders Portal benötigt.
  • Antragstellende Institutionen benötigen eine mehrstellige Identifikationsnummer, den sogenannten „Participant Identification Code“ (kurz: PIC).

Website: Antragstellung


Projektpartner:

  • In der Regel wird mindestens eine nationale und/oder europäische Partnerorganisation benötigt.

Weitere Informationen


Verordnung:

Eur-Lex Datenbank: Verordnung (EU) 2021/692

Website: EU-Kommission

Arbeitsprogramm:

Funding & Tenders Portal: CERV Dokumente

Website: EU-Kommission

Programmwebsite:

Programmwebsite der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA)

Website: EACEA


Verwaltung: 

CERV wird von der EU-Kommission direkt verwaltet. Die Umsetzung erfolgt durch die Europäische Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA). In den Mitgliedstaaten wird die Umsetzung von CERV durch nationale Agenturen begleitet. Die nationalen Agenturen beraten umfassend zu den Fördermöglichkeiten im Programm. 

Für CERV ist die Kontaktstelle CERV Deutschland zuständig. Die Kontaktstelle berät auch zur Antragstellung. 

Newsletter:

Website und Newsletter der Kontaktstelle CERV Deutschland

Website: CERV Deutschland

Letzte Aktualisierung: 04.01.2023

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