Die EU-Kommission hat Aufrufe zur Förderung von Kooperationsprojekten im Bereich Bildung und Ausbildung veröffentlicht.
Ziel ist, im Rahmen von Pilotprojekten die Relevanz, Wirksamkeit und Skalierbarkeit neuer Ansätze in 10 Schwerpunktbereichen zu erproben. Dabei sollen evidenzbasierte Lösungen mit hoher Übertragbarkeit erarbeitet werden, die zur Weiterentwicklung des europäischen Bildungs- und Ausbildungssystems beitragen. Die Förderschwerpunkte umfassen:
- Inhalte digitaler Bildung
- Öffentlich-Private Partnerschaften zur Entwicklung von KI-Tools
- KI-basierte personalisierte Bildungspfade für grundlegende Kompetenzen
- Micro-credentials
- Schuldbildung: MINT-Bildungszentren
- Schulbildung: grundlegende Kompetenzen
- Ausbildung: grundlegende Kompetenzen
- Ausbildung: Verbesserung der Transparenz und Anerkennung von Abschlüssen
- Erwachsenenbildung: Unterstützung für regionale Kompetenz-Partnerschaften
- Erwachsenenbildung: Motivation zur Aus- und Fortbildung
Antragsberechtigt sind u.a. Kommunen, Kreise, Wissens- und Bildungseinrichtungen. Für einen erfolgreichen Antrag muss ein Projektkonsortium aus min. 5 Partnern aus mind. 3 verschiedenen Programmstaaten gebildet werden. Antragsfrist ist der 8. April 2026. Anträge können online eingereicht werden. Die Förderung ist auf 1 Mio. Euro je Antrag begrenzt. Die Ko-Finanzierung beträgt max. 80%. Die Projektdauer beträgt 24 bis 36 Monate.
Rückfragen zum Aufruf richten Sie bitte direkt an die zuständige Kontaktstelle.
Allgemeine Informationen zu Erasmus+ finden Sie auch im digitalen EU-Förderleitfaden Ruhr.