Interreg B

Das Programm auf einen Blick

Was wird gefördert:

Transnationale Zusammenarbeit in den Bereichen: Steigerung der Innovation (inklusive soziale Innovation) und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, Übergang hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft, nachhaltige Mobilität, Ressourcen- und Materialeffizienz.

Wer wird gefördert:

Kommunen und kommunale Verbände, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Vereine und Verbände, etc.

Wie wird gefördert:

Zuschuss. EU-Kofinanzierung 60%, Eigenanteil: 40%.

Kontakt

Nationaler Kontaktpunkt
Programmbereich Nordwesteuropa

Ministerium des Inneren und für Sport Rheinland-Pfalz
Schillerplatz 3-5
55116 Mainz

Fon: +49 6131 16 3162

Website: Programmverwaltung

Laufzeit und Förderkulisse

Laufzeit und Förderkulisse

Das Programm läuft von 2014 bis 2020.

Förderkulisse:
Nordrhein-Westfalen liegt im Interreg B-Programmraum Nordwesteuropa (NWE).

Der Programmraum NWE umfasst Belgien, Großbritannien, Irland, Luxemburg, die Schweiz sowie Regionen in Frankreich, den Niederlanden und in Deutschland. Aus Deutschland sind Akteurinnen und Akteure aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern (Regierungsbezirke Ober-, Mittel-, Unterfranken und Schwaben) förderfähig.

Ziele

Ziele

Allgemeine Ziele von Interreg B
Interreg B bietet öffentlichen Einrichtungen auf kommunaler, regionaler und nationaler Ebene, ebenso wie Verbänden, Organisationen und privaten Einrichtungen, eine finanzielle Unterstützung, um in gemeinsamen Projekten Erfahrungen auszutauschen und mit europäischen Partnerinnen und Partnern neue Strategien, Dienstleistungen und Produkte zu entwickeln und zu erproben. Es werden grundsätzlich nur transnationale Projekte gefördert.

Kennzeichen transnationaler Projekte

  • Transnational: Mitwirken von Beteiligten aus mindestens drei Staaten / Bilden einer transnationalen Projektgruppe
  • Territorial: Behandlung von Herausforderungen und Problemen mit spezifischer Bedeutung und/oder Wirkung für den Programmraum oder größerer Teile davon
  • Prozessual: Gewährleistung gemeinsamer transnationaler Projektentwicklung, Durchführung, Finanzierung und Umsetzung
  • Erarbeitung von exemplarischen Lösungen und Verbreitung der Ergebnisse, Erfahrungen und Lernprozesse an Dritte ("beispielgebend und übertragbar")

Mit vergleichsweise wenig Geld können diese Projekte europaweit viele Hebel in Gang setzen, um Investitionen anzuschieben, Wissen zu bündeln und langfristige Netzwerke aufzubauen. Transnationale Zusammenarbeit trägt auch dazu bei, die Europakompetenz der Städte und Regionen zu erhöhen.

    Die Themen der transnationalen Zusammenarbeit werden aufgrund der spezifischen räumlichen Herausforderungen im Programmraum im jeweiligen Kooperationsprogramm festgelegt.

    Thematische Ziele für den Programmraum Nordwesteuropa (NWE)
    Viele der wirtschaftsstärksten Regionen Europas liegen in Nordwesteuropa, das als hochgradig dynamisch gilt. Geprägt durch viele Metropolen, Groß- und Mittelstädte auf relativ engem Raum, ist er mit seinen ca. 180 Millionen Einwohnern der urbanste und am dichtesten besiedelte Interreg-Programmraum.

    Übergeordnete Programmziele:

    • NWE zu einem der Schlüsselakteure der Weltwirtschaft und zu einem attraktiven Ort zum Arbeiten und Leben machen
    • Stärkung des territorialen Zusammenhalts in NWE durch transnationale Partnerschaften in den Bereichen Innovation, CO₂-arme Wirtschaft und Ressourceneffizienz
    Zielgruppen

    Zielgruppen

    Förderfähige Projektbeteiligte:

    • Körperschaften des Bundes, der Länder, der Regionen
    • Kommunen
    • Universitäten
    • Nichtregierungsorganisationen
    • kleine und mittlere Unternehmen
    • Forschungseinrichtungen
    • andere private Einrichtungen

    Die transnationale Projektgruppe muss einen sogenannten Lead Partner benennen, der die inhaltliche, organisatorische und finanzielle Gesamtverantwortung für das Projekt trägt. Private können in der Regel nicht die Funktion des Lead Partners übernehmen.

    Die Beteiligten sollten in demselben Programmraum ansässig sein.

    An jedem Projekt müssen Partner/-innen aus mindestens drei verschiedenen Ländern teilnehmen.

    Budget und Ko-Finanzierung

    Budget und Ko-Finanzierung

    Das Budget für den Interreg B Programmraum Nordwesteuropa beträgt 370 Mio. €. Insgesamt stehen für die transnationale Zusammenarbeit in der laufenden Förderperiode 1,39 Mrd. € zur Verfügung.

    Die Kofinanzierungsrate beträgt 60%.

    Einzelziele und Programmstruktur

    Einzelziele und Programmstruktur

    Prioritätsachsen und Investitionsziele für den Programmraum Nord-Westeuropa
    Stand: Juni 2015

    1. Priorität: Innovation
    Verbesserung der Innovationsleistung durch internationale Zusammenarbeit in Nord-Westeuropa

    • Stärkung der Kapazitäten von Regionen zur Verbesserung ihrer Innovationsleistung
    • Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen
    • Erbringung von sozialen Vorteilen durch Innovation

    2. Priorität: CO₂-arme Wirtschaft
    Verringerung von Treibhausgasemissionen durch internationale Zusammenarbeit in Nord-Westeuropa

    • Umsetzung von städtischen und regionalen Strategien zum Klimaschutz, zur Reduzierung des Energieverbrauchs und zur Minimierung des CO₂-Ausstoßes
    • Umsetzung von kombinierten Lösungen zu Klimaschutz und Klimaanpassung
    • Anwendung CO₂-armer Technologien, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen
    • Umsetzung transnationaler Lösungen für CO₂-arme Verkehrssysteme und ein optimiertes Verkehrsmanagement

    3. Priorität: Ressourceneffizienz und (Wieder-) Verwertung von Rohstoffen
    Steigerung der Ressourceneffizienz durch internationale Zusammenarbeit in Nord-Westeuropa

    • Umsetzung neuer Technologien, Dienstleistungen, Produkte und Prozesse zur Optimierung der (Wieder-)Verwertung von Materialien und natürlichen Ressourcen

    Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt Kooperationen im Rahmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ). Sie sollen das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Potenzial von Grenzregionen, Nachbarstaaten und europäischen Regionen stärken.

    Das Programm Interreg B fördert die staatenübergreifende Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und lokalen Behörden, Forschungseinrichtungen, Verbänden, Organisationen und privaten Einrichtungen in transnationalen Kooperationsräumen. Ziel ist es, in gemeinsamen Projekten Erfahrungen auszutauschen und mit europäischen Partnerinnen und Partnern neue Strategien, Dienstleistungen und Produkte zu entwickeln und zu erproben. Die möglichen Themen der Zusammenarbeit werden in den jeweiligen Kooperationsprogrammen definiert.

    Weitere Hinweise

    Weitere Hinweise

    In der Regel erfolgen Projektaufrufe zweimal pro Jahr in einem zweistufigen Antragsverfahren.

    Gefördert werden u. a. Personalkosten, Veranstaltungskosten, Reisekosten, Investitionen. Gemeinkosten können voraussichtlich pauschal mit 15 % der Personalkosten abgerechnet werden. Die Kofinanzierung kann durch öffentliche und private Mittel erfolgen.

    In engem Zusammenhang mit Interreg B steht auch Interreg B - Nationale Förderung des Bundes. 

    Programmwebsite

    Weitere Informationen zum Förderprogramm, zu Projektaufrufen sowie den entsprechenden Kontaktstellen finden Sie auf der Programmwebsite. 

    Website: Programmverwaltung