Erasmus+ JUGEND IN AKTION

Das Programm auf einen Blick

Was wird gefördert:

Jugendbegegnungen, Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit, transnationale Zusammenarbeit und den strukturierten Dialog im Jugendbereich.

Wer wird gefördert:

Jugendliche zwischen 13 und 30 Jahren, Vereine und Verbände, Jugend- und Bildungseinrichtungen, Kommunen und Kommunalverbände, etc.

Wie wird gefördert:

Zuschuss.

Kontakt

Nationale Kontaktstelle

Jugend für Europa (JfE)
Godesberger Allee 142-148
D-53175 Bonn

Fon: +49 228 950 62 20
Kontakt: JfE

Laufzeit und Förderkulisse

Laufzeit und Förderkulisse

Das Programm läuft von 2014 bis 2020.

Teilnahmeberechtigte Länder

  • Alle Mitgliedstaaten der EU und einzelne Länder außerhalb der EU ("Programmländer")
  • benachbarte Partnerländer der EU
  • weitere Partnerländer

Die Details sind im Programmleitfaden Erasmus+ (Teil A) beschrieben.

Ziele

Ziele

Zentrale Ziele von JUGEND IN AKTION sind:

  • Praktizieren neuer Formen nicht formaler Bildung in der internationalen Jugendarbeit
  • Erfahrung und Vermittlung eines lebendigen Europas in gezielt geförderten Projekten Fortbildungs- und Vernetzungsangeboten
  • Junge Menschen sollen Mobilitätserfahrungen in Europa zur Stärkung von Eigeninitiative und Kreativität und zur Gewinnung von wichtigen Schlüsselqualifikationen für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung sammeln.
  • Junge Europäerinnen und Europäer sollen Lust bekommen, die Zukunft der EU mitzugestalten, und das Gefühl einer aktiven europäischen Bürgerschaft bekommen.
  • ugendorganisationen, Fachkräfte der Jugendarbeit, Träger/-innen der freien Jugendhilfe, Organisationen im Jugendbereich sowie lokale, kommunale und regionale Behörden sollen in ihrer alltäglichen Arbeit grenzüberschreitende Kooperation und europäischer Erfahrungsaustausch ermöglicht werden.

    Die EU-Jugendstrategie benennt acht Handlungsfelder, in denen die Mitgliedstaaten und ihre Akteurinnen und Akteure jugendpolitisch bis 2018 vorrangig zusammenarbeiten sollen:

    1. Förderung europäischer Jugendprojekte durch Erasmus+
    2. Aktive Europäische Bürgerschaft
    3. Anerkennung nicht formalen und informellen Lernens
    4. Chancengleichheit und Diversität
    5. Jugendpolitik in Europa
    6. Lernerfahrungen durch grenzüberschreitende Mobilität
    7. Partizipation junger Menschen an Politik und Gesellschaft
    8. Qualifizierung der Jugendhilfe
    Zielgruppen

    Zielgruppen

    Je nach Aktion und Projekt richtet sich dieser Programmteil an Jugendliche und junge Menschen zwischen 13 und 30 Jahren in den Lebensphasen Schule, Ausbildung, Studium, Beruf.

    Budget und Ko-Finanzierung

    Budget und Ko-Finanzierung

    Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,7 Milliarden Euro ausgestattet. Darüber hinaus wurden 1,68 Milliarden Euro für die Finanzierung von Maßnahmen mit Drittländern (Partnerländern) aus den Haushaltsmitteln für das auswärtige Handeln der EU bereitgestellt.

    Informationen über das für die Aktionen jeweils verfügbare Budget, die geplante Anzahl von Projekten, für die eine Finanzhilfe gewährt werden soll, sowie vorläufige durchschnittliche Finanzhilfen werden im jährlichen Arbeitsprogramm Erasmus+ veröffentlicht.

    Einzelziele und Programmstruktur

    Einzelziele und Programmstruktur

    In drei Leitaktionen können Projekte beantragt werden:

    Leitaktion 1: Lernmobilität von Einzelpersonen
    Ein Jugendmobilitätsprojekt kann eine oder mehrere der folgenden drei Aktivitäten umfassen.

    • Jugendbegegnungen: Während einer Jugendbegegnung können Jugendliche innerhalb kurzer Zeit ihre Kompetenzen ausbauen, interkulturelle Erfahrungen machen, neue Sichtweisen kennenlernen, Solidarität und europäisches Miteinander erfahren. Insbesondere diejenigen Jugendlichen werden gefördert, die sonst nur wenige Chancen zu internationalem Austausch haben.
    • Europäischer Freiwilligendienst: Mit dem Europäischen Freiwilligendienst (EFD) arbeiten und leben junge Menschen für eine bestimmte Zeit in einem gemeinnützigen Projekt im Ausland. Sie sammeln neue Ideen, neue Perspektiven, neue Erfahrungen.
    • Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte der Jugendarbeit: gefördert werden Seminare, Trainings, Partnerkontaktseminare, Studienreisen und Job-Shadowing-Maßnahmen. Ziel ist es, die Qualitätsentwicklung von Jugendarbeit in Europa zu fördern.

    Leitaktion 2: Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und bewährten Verfahren

    • Strategische Partnerschaften: Gefördert werden innovative Projekte, die mittel- und langfristig angelegt sind. Sie alle sollen die Qualität im Bildungs- und Jugendbereich steigern.
    • Transnationale Jugendinitiativen: Gefördert werden eigene von Jugendlichen entwickelte Projekte. Zur Förderung des interkulturellen Verständnisses werden darüber hinaus Themen gefördert, die lokal von Bedeutung sind und in einem europäischen Kontext diskutiert und behandelt werden sollen.

    Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformen

    • Strukturierter Dialog: Gefördert werden Projekte, in denen sich Jugendliche in die Diskussion über Europa Zukunft einbringen.
    Weitere Hinweise

    Weitere Hinweise

    An drei Terminen im Jahr können in drei verschiedenen Leitaktionen Projekte beantragt werden. Ausschreibungen werden auf dem EU Funding & Tenders Portal veröffentlicht. Jugend für Europa (JfE) ist die nationale Agentur zur Umsetzung des EU-Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION und berät bei der Antragsstellung.

    Die frühzeitige Beantragung (vor Antragstellung) eines Participant Identification Code (PIC)  ist notwendig.

    Programmwebsite

    Weitere Informationen zum Förderprogramm, zu Projektaufrufen sowie den entsprechenden Kontaktstellen finden Sie auf der Programmwebsite. 

    Website: Jugend in Aktion