Europa für Bürgerinnen und Bürger (EfBB)

Das Programm auf einen Blick

Was wird gefördert:

Bürgerbegegnungen, Städtepartnerschaften, Netze von Partnerstädten und andere Austauschaktivitäten, das Geschichtsbewusstsein betreffende Projekte mit europäischer Dimension, etc.

Wer wird gefördert:

Kommunen und kommunale Verbände, Bildungseinrichtungen, Kultureinrichtungen, Jugendeinrichtungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Vereine und Verbände, etc.

Wie wird gefördert:

Zuschuss.

Kontakt

Nationale Kontaktstelle

»Europa für Bürgerinnen und Bürger« 
Kontaktstelle Deutschland (KS-EfBB)

Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Weberstr. 59a
53113 Bonn

Fon: +49 228 201 67 21
Kontakt: KS-EfBB

Laufzeit und Förderkulisse

Laufzeit und Förderkulisse

Das Programm läuft von 2014 bis 2020.

Teilnahmeberechtigt sind die 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Weitere Länder können an dem Programm teilnehmen, sofern sie gesonderte Assoziierungsabkommen zum Programm mit der Europäischen Kommission vereinbart haben:

  • Beitrittsländer, Bewerberländer und potenzielle Bewerberländer,
  • EFTA-Länder, die Mitglieder des EWR sind.
Ziele

Ziele

Europa für Bürgerinnen und Bürger 2014-2020 unterstützt Veranstaltungsprojekte, die zu folgenden Zielen beitragen:

  • den Bürgerinnen und Bürgern ein Verständnis von der Europäischen Union, ihrer Geschichte und ihrer Vielfalt zu vermitteln,
  • die Unionsbürgerschaft zu fördern und die Bedingungen für die demokratische Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene zu verbessern.

Zusätzlich zu den allgemeinen Zielen des Programms und den spezifischen Zielen der Programmbereiche legt die Europäische Kommission Schwerpunktthemen fest, deren Berücksichtigung zusätzliche Punkte in der Bewertung des Zuschussantrages bringen kann. Eine Besonderheit gibt es im Programmbereich „Europäisches Geschichtsbewusstsein“. Hier werden zusätzlich zu den Schwerpunktthemen für jedes Jahr der Laufzeit bis 2020 Schlüsselmomente festgelegt, die einen Bezug zum genannten Jahr haben (siehe auch Einzelziele und Programmstruktur).

Zielgruppen

Zielgruppen

Anträge stellen können z. B.:

  • Lokale und regionale Behörden
  • Kommunen und Kreise
  • Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • Kultureinrichtungen
  • Jugendeinrichtungen
  • Vereine und Verbände

Antragstellende und Partner müssen eine eigene Rechtsform haben, entweder als Körperschaften des öffentlichen Rechtes oder als gemeinnützige Organisationen der Zivilgesellschaft. Je nach Aktion oder Fördermaßnahme, in welcher der Antrag auf Förderung gestellt werden soll kann dies unterschiedlich sein. Einzelpersonen können keine Anträge stellen.

Budget und Ko-Finanzierung

Budget und Ko-Finanzierung

Für die Durchführung des Programms bis 2020 wurde eine Finanzausstattung in Höhe von 185,5 Millionen Euro festgelegt. Diese verteilen sich wie folgt:

  • ca. 20 % für den Programmbereich 1 (Europäisches Geschichtsbewusstsein)
  • ca. 60 % für den Programmbereich 2 (Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung)
  • ca. 10 % bereichsübergreifend für die Valorisierung
  • ca. 10 % für die Programmverwaltung
Einzelziele und Programmstruktur

Einzelziele und Programmstruktur

Förderbereich 1: Europäisches Geschichtsbewusstsein

  • Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung unter totalitären Regimen
  • Ausgrenzung und Verlust der Bürgerrechte in totalitären Regimen: Lehren für die Gegenwart
  • Demokratischer Wandel und Beitritt zur Europäischen Union

Im Förderbereich 1 werden für jedes Jahr bis 2020 Schlüsselmomente festgelegt, die einen Bezug zum genannten Jahr haben.

Schlüsselmomente 2020

  • 1950 Erklärung von Robert Schuman
  • 1990 Deutschlands Wiedervereinigung
  • 2000 Verkündung der Charta der Grundrechte der Europäischen Union

Förderbereich 2: Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung

  • Euroskeptizismus verstehen und diskutieren
  • Solidarität in Krisenzeiten
  • Bekämpfung der Stigmatisierung von „Einwanderern“ und positive Gegenerzählungen zur Förderung des interkulturellen Dialogs und des gegenseitigen Verständnisses
  • Debatte über die Zukunft Europas

Notwendigkeit europäischer Partner
In einzelnen Programmbereichen der jeweiligen Jahresprioritäten/Themenkomplexe sind europäische Partner zwingend notwendig, in anderen nicht. Transnationale Projekte werden jedoch bevorzugt. Wichtig ist, dass alle Projekte eine deutliche europäische Dimension aufweisen. Diese kann erreicht werden durch:

  • Behandlung eines Projektthemas unter einem europäischen Blickwinkel oder Vergleich unterschiedlicher nationaler Sichtweisen,
  • Konzipierung und Umsetzung eines Projektes in Form einer Zusammenarbeit mehrerer Partnerorganisationen aus verschiedenen Teilnahmeländern oder
  • Erreichen eines europäisches Publikum, in dem sich das Projekt an ein Publikum aus verschiedenen Ländern wendet oder die Projektergebnisse grenzüberschreitend verbreitet werden.
Weitere Hinweise

Weitere Hinweise

Im Programmleitfaden sind neben den allgemeinen Zielen auch die Einreichfristen sowie die formalen Voraussetzungen für eine Antragstellung genannt. Die Schwerpunktthemen werden im Arbeitsprogramm näher beschrieben. Im Programmbereich 2 „Demokratisches Engagement und Bürgerbeteiligung“ sind europäische Partner zwingend notwendig, im Programmbereich 1 „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ nicht.

Transnationale Projekte werden jedoch bevorzugt. Wichtig ist, dass alle Projekte eine deutliche europäische Dimension aufweisen.

Die frühzeitige Beantragung (vor Antragstellung) eines Participant Identification Code (PIC) ist notwendig.

Programmwebsite

Weitere Informationen zum Programm EFBB - Europa für Bürgerinnen und Bürger und den einzelnen Calls finden Sie auf der Programmwebsite. 

Website: KS-EfBB