Aktionsprogramm Gesundheit

Das Programm auf einen Blick

Was wird gefördert:

Vorsorgekampagnen gegen chronische Krankheiten, Aufklärungskampagnen, Abwehr von grenzüberschreitenden Krankheiten, medizinische Versorgung von EU-Bürgern außerhalb ihres eigenen Heimatlandes, Arbeit von Patientenorganisationen.

Wer wird gefördert:

Kommunen und kommunale Verbände, Gesundheitseinrichtungen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Vereine und Verbände, etc.

Wie wird gefördert:

Zuschuss.

Kontakt

Verwaltungsstelle des Programms

Exekutivagentur Verbraucher, Gesundheit, Landwirtschaft und Ernährung (CHAFEA)

Rue Guillaume Kroll 12
1822 Luxemburg
Luxemburg

Fon: +352 430 13 20 15
E-Mail

Laufzeit und Förderkulisse

Laufzeit und Förderkulisse

Das Programm läuft von 2014 bis 2020.

Teilnehmen können Organisationen aus den EU-Mitgliedstaaten, den EWR-Ländern (nur Island und Norwegen), den Ländern der Europäischen Nachbarschaftspolitik und den Ländern des westlichen Balkans, je nachdem, welche spezifischen Abkommen mit der EU bestehen.

Ziele

Ziele

Das Programm verfolgt vier übergeordnete Ziele:

  1. Gesundheitsförderung, Prävention von Krankheiten und Schaffung eines günstigen Umfelds für eine gesunde Lebensführung unter Berücksichtigung des Grundsatzes "Einbeziehung von Gesundheitsfragen in alle Politikbereiche"
  2. Schutz der EU-Bürgerinnen und Bürger vor schwerwiegenden grenzübergreifenden Gesundheitsgefahren
  3. Beitrag zu innovativen, effizienten und nachhaltigen Gesundheitssystemen
  4. Erleichterung des Zugangs zu besserer und sichererer Gesundheitsversorgung für die EU-Bürgerinnen und Bürger 

Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise soll das dritte Gesundheitsprogramm der EU im Bereich Gesundheit dazu beitragen, durch Maßnahmen im Rahmen verschiedener Ziele gesundheitliche Ungleichheiten abzu­bauen. Zu den geförderten Maßnahmen können Vorsorgekampagnen gegen chronische Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Adipositas und altersbedingte Erkrankungen sowie Aufklärungskampagnen zu Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch und falsche Ernährung und Bewegungsarmut gehören.

Unterstützt werden zudem die Abwehr von grenzüberschreitenden Krankheiten wie Pandemien, die medizinische Versorgung von EU-Bürgerinnen und Bürgern außerhalb ihres eigenen Heimatlandes sowie die Arbeit von Patientenorganisationen.

Die vom Programm geförderten Maßnahmen müssen einen zusätzlichen Mehrwert auf europäischer Ebene beinhalten und Entwicklungen auf europäischer Ebene im Bereich der öffentli­chen Gesundheit fördern. Nationale Maßnahmen können aus dem Programm nicht gefördert wer­den.

Zielgruppen

Zielgruppen

Projekte beantragen können:

  • Einrichtungen mit Rechtspersönlichkeit wie z.B. Behörden und öffentliche Stellen
  • Forschungseinrichtungen
  • Gesundheitseinrichtungen
  • Universitäten
  • Hochschulen
  • Unternehmen
  • Nichtregierungsorganisationen

Antragsberechtigte

Die Teilnahmebedingungen sind je nach Finanzierung der jeweiligen Initiative unterschiedlich. Einzelheiten finden sich im jährlichen Arbeitsplan und in den jährlich veröffentlichten Ausschreibungen zur Einreichung von Vorschlägen.

Budget und Ko-Finanzierung

Budget und Ko-Finanzierung

Insgesamt 449,4 Millionen Euro stehen europaweit für den gesamten Förderzeitraum zur Verfügung.

Einzelziele und Programmstruktur

Einzelziele und Programmstruktur

Zu den vier Einzelzielen gibt es 23 thematische Schwerpunkte, die zur Verbesserung und zum Schutz der menschlichen Gesundheit beitragen und den EU-Ländern dabei helfen, ihre Gesundheitssysteme innovativ und tragfähig zu gestalten.

Es müssen Partner/-innen aus mindestens drei Ländern an einem Projekt beteiligt sein.

Innerhalb der Programmlaufzeit werden jährlich Aktionsprogramme beschlossen, welche die vorrangigen Aktivitäten für die jährlichen Ausschreibungen zur Einreichung von Vorschlägen sowie die Zuteilung der verschiedenen Finanzierungsinstrumente (Projekte, Konferenzen, Betriebskostenzuschüsse, gemeinsame Aktionen) zu den einzelnen Maßnahmen beschreiben.

Diese Aktionsprogramme werden auf der Website der Chafea veröffentlicht.

Weitere Hinweise

Weitere Hinweise

Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen werden u.a. auf den Internetseiten der Exekutivagentur für Verbraucher, Gesundheit, Landwirtschaft und Lebensmittel (CHAFEA) veröffentlicht.

Die frühzeitige Beantragung (vor Antragstellung) eines Participant Identification Code (PIC) ist notwendig.

Programmwebsite

Weitere Informationen zum Förderprogramm, zu Projektaufrufen sowie den entsprechenden Kontaktstellen finden Sie auf der Programmwebsite. 

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